<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Ruhstein</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhstein"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Ruhstein rootpage-Ruhstein skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Ruhstein</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Ein <b>Ruhstein</b>, auch <b>Ruhestein</b>, <b>Ruhbank</b>, <b>Grubstock</b>, <b>Gruhe</b>, <b>Gruhbank</b>, <b>Krugstatt</b> oder <b>Gruegstatt</b> sowie <b>Raststein</b> genannt, ist eine ein- oder mehrgliedrige <a href="Bank_(M%C3%B6bel)" title="Bank (Möbel)">Bank</a>, die in früheren Zeiten der Rast von Lastenträgern diente. Während es ursprünglich auch vergleichbare Vorrichtungen aus Holz gegeben hat, sind die bis heute erhaltenen Ruhbänke aus Stein gefertigt. Als Zeugen früherer Transportformen und alter Verkehrswege zählen viele Ruhbänke inzwischen zu den <a href="Kleindenkmal" title="Kleindenkmal">Klein-</a> oder <a href="Flurdenkmal" title="Flurdenkmal">Flurdenkmälern</a>.<sup id="cite_ref-monumentum_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-monumentum-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ruhsteine sind nicht mit Rug- oder <a href="Gerichtsstein" title="Gerichtsstein">Gerichtssteinen</a> zu verwechseln, deren Errichtungsgrund ein gänzlich anderer ist. Durch sprachliche Verwischung sowie Fehlinterpretationen umgangssprachlicher und regionaler Benennungen ist im Laufe der Jahre teilweise eine Gleichstellung der beiden Denkmalgruppen entstanden, die sich in einigen Fällen nur durch Forschung am jeweiligen <a href="Denkmal" title="Denkmal">Denkmal</a> differenzieren lässt.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwendung_und_Formen">Verwendung und Formen</h2></div>
<p>Die erhaltenen Ruhsteine stammen überwiegend aus der Zeit zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert, als <a href="Landwirt" title="Landwirt">Bauern</a>, <a href="Knecht" title="Knecht">Knechte</a>, <a href="Magd" title="Magd">Mägde</a>, <a href="Bote" title="Bote">Boten</a>, <a href="Hausierer" title="Hausierer">Hausierer</a> oder <a href="H%C3%A4ndler" title="Händler">Händler</a> schwere Lasten noch mit <a href="R%C3%BCckentrage" title="Rückentrage">Rückentragen</a> oder auf dem Kopf beförderten.<sup id="cite_ref-monumentum_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-monumentum-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Damit die Benutzer das Transportgut nach der Rast selbstständig wieder aufnehmen konnten, sind die meisten Ruhsteine deutlich höher als gewöhnliche Sitzbänke. Die jeweiligen Formen reichen von einfachen, grob behauenen Steinen bis hin zu mehrgliedrigen, kunstvoll gestalteten Bänken. Aufwändigere und neuere Exemplare verfügen über einen niedrigen Teil zum Sitzen und einen hohen Teil für das Abstellen der Traglasten. Oftmals war nur die Abstellmöglichkeit aus Stein ausgeführt, so dass die dazugehörige Sitzbank aus Holz nicht mehr erhalten ist. Vergleichbare Vorrichtungen, die komplett aus Holz gefertigt waren, sind inzwischen gänzlich verschwunden. Bei <a href="Ober-Hilbersheim" title="Ober-Hilbersheim">Ober-Hilbersheim</a> in Rheinhessen soll noch 1925 eine hölzerne Ruhebank gestanden haben.<sup id="cite_ref-wild1_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-wild1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ruhbänke wurden meist an Stellen errichtet, die sich zur Rast anboten, zum Beispiel vor, während oder nach einem Auf- oder Abstieg, auf halber Strecke von Verbindungsstraßen, an Wegkreuzungen oder an exponierten Stellen, die einen Ausblick über die weitere Wegstrecke ermöglichten. Die Standorte waren häufig bei schattenspendenden Baumgruppen gewählt. Auf älteren Landkarten sind solche Bänke gelegentlich mit dem Kürzel <i>Rhb.</i> eingezeichnet. An mehreren Orten in <a href="S%C3%BCddeutschland" title="Süddeutschland">Süddeutschland</a> und <a href="K%C3%A4rnten" title="Kärnten">Kärnten</a> fanden Ruhsteine Verwendung als sogenannte <i>Totenrast</i>. Da in vielen Gegenden ein längerer Weg zum nächsten <a href="Friedhof#Kirchhof" title="Friedhof">Kirchhof</a> zurückgelegt werden musste, dienten diese dann zum Abstellen von Särgen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während sich bei vielen Ruhsteinen aus dem 19. Jahrhundert die Errichtung durch Verordnungen und Befehle der Obrigkeit noch nachvollziehen lässt, ist dies bei älteren Bänken nicht mehr möglich. In der <a href="Eifel" title="Eifel">Eifel</a> ist mündlich überliefert, dass <a href="Bu%C3%9Fe_(Religion)" title="Buße (Religion)">bußfertige</a> Menschen ein Gelübde ablegen konnten, solch eine Bank zu errichten. Vergleichbar mit dem Aufstellen eines <a href="S%C3%BChnekreuz" title="Sühnekreuz">Sühnekreuzes</a> konnten sie dann eine Art <a href="Ablass" title="Ablass">Ablass</a> erwarten. Aufgrund fehlender Schriften kann über solche Erzählungen allerdings nur spekuliert werden.<sup id="cite_ref-wild1_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-wild1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wie andere Flurdenkmäler beflügeln Ruhsteine bis heute die Fantasie der Menschen. So ranken sich um einige dieser Bänke mehr oder weniger unheimliche Geschichten oder <a href="Sage" title="Sage">Sagen</a>. Nicht selten befinden sich in unmittelbarer Nähe der alten Raststellen <a href="Kreuzstein" title="Kreuzstein">Kreuzsteine</a> oder <a href="Bildstock" title="Bildstock">Bildstöcke</a>, die den Eindruck des Geheimnisvollen und Rätselhaften noch verstärken.
</p><p>Durch die Nutzung von Fahrzeugen haben Ruhbänke ihren praktischen Zweck im Laufe des 20. Jahrhunderts weitgehend verloren. Da man sie mitunter noch bis in die 1970er Jahre als Hindernis beim Straßenbau oder bei der <a href="Flurbereinigung" title="Flurbereinigung">Flurbereinigung</a> wahrgenommen hat, entfernte oder zerstörte man einen großen Teil von ihnen. Starke Verwitterung, nicht zuletzt durch den Gebrauch von Streusalz, trug ebenfalls zum Schwund bei. Einige Ruhsteine sanken in den Boden ein, so dass sie nicht mehr als solche erkennbar waren oder sind. Inzwischen stehen zahlreiche erhaltene Ruhbänke unter <a href="Denkmalschutz" title="Denkmalschutz">Denkmalschutz</a>. Vielerorts wurden sie restauriert, mit Informationstafeln versehen oder sogar neu errichtet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verbreitung_und_Bezeichnungen">Verbreitung und Bezeichnungen</h2></div>
<p>Das Verbreitungsgebiet von Ruhsteinen steht in deutlichem Zusammenhang mit dem Vorkommen von <a href="Sandstein" title="Sandstein">Sandstein</a> und <a href="Basalt" title="Basalt">Basalt</a>, die sich für deren Anfertigung eigneten.
</p><p>Im deutschsprachigen Raum finden sich die meisten Ruhebänke im <a href="Kraichgau" title="Kraichgau">Kraichgau</a> sowie im <a href="Neckar" title="Neckar">Neckarland</a> in Baden-Württemberg, wo insgesamt etwa 140 solcher Objekte dokumentiert sind. Es gibt allein mehr als 50 sogenannte <a href="Gruhen_im_Landkreis_Ludwigsburg" title="Gruhen im Landkreis Ludwigsburg">Gruhen im Landkreis Ludwigsburg</a>. In Stuttgart erinnert darüber hinaus der Name der Stadtbahn-Haltestelle <i><a href="Stadtbahn_Stuttgart#Ruhbank_(Fernsehturm)" title="Stadtbahn Stuttgart">Ruhbank (Fernsehturm)</a></i> an eine solche Einrichtung. Sie liegt an exponierter Stelle auf dem Berg <a href="Bopser" title="Bopser">Bopser</a>. An der Haltestelle befindet sich eine moderne Nachbildung einer alten Gruhe. <a href="Schw%C3%A4bische_Dialekte" title="Schwäbische Dialekte">Schwäbische</a> Begriffe wie <i>Gruobbank, Grubbank, Gruabets, Gruhe, Grue, Gruobe, Gruge, Krugbank</i> oder <i>Krugstatt</i> leiten sich wahrscheinlich von <i>Geruhbank</i> ab.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im nördlichen Elsass haben sich mehrere Dutzend sogenannte <i><a href="Ruheb%C3%A4nke_im_Elsass" title="Ruhebänke im Elsass">Napoleonsbänke</a></i> erhalten. Etwa 20 dieser Bänke wurden 1811/12 anlässlich der Geburt von <a href="Napoleon_Franz_Bonaparte" title="Napoleon Franz Bonaparte">Napoléon-François-Joseph-Charles Bonaparte</a> errichtet, zum Beispiel zwischen <a href="Wissembourg" class="mw-redirect" title="Wissembourg">Wissembourg</a> und <a href="Lembach_(Bas-Rhin)" title="Lembach (Bas-Rhin)">Lembach</a>, westlich von <a href="Surbourg" title="Surbourg">Surbourg</a>, bei <a href="Fr%C5%93schwiller" title="Frœschwiller">Frœschwiller</a> und bei <a href="R%C5%93schwoog" title="Rœschwoog">Rœschwoog</a>. Zahlreiche weitere Exemplare wurden 1854 zum Gedenken an die Hochzeit von <a href="Eug%C3%A9nie_de_Montijo" title="Eugénie de Montijo">Kaiserin Eugénie</a> und <a href="Napoleon_III." title="Napoleon III.">Napoleon III.</a> aufgestellt.<sup id="cite_ref-wild1_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-wild1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Elsässer nannten sie <i>Nabele Bänk</i> (abgeleitet von <i>Napoleonsbank</i>). Diese Bezeichnung ist ebenso in der benachbarten <a href="Pfalz_(Region)" title="Pfalz (Region)">Pfalz</a> verbreitet. In <a href="Pirmasens" title="Pirmasens">Pirmasens</a> hat der Stadtteil <a href="Ruhbank_(Pirmasens)" title="Ruhbank (Pirmasens)">Ruhbank</a> seinen Namen von einer Bank in der alten Ortsmitte. 1948 errichtete man dort wieder eine neue Ruhbank.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Rheinhessen" title="Rheinhessen">Rheinhessen</a> ist auch der Name <i>Brückenbank</i> überliefert.
</p><p>In der Eifel und im <a href="Neuwieder_Becken" title="Neuwieder Becken">Neuwieder Becken</a> werden Ruhsteine <i>Räst</i>, <i>Rast</i> oder <i>Sitz</i> genannt.<sup id="cite_ref-lehmannbrauns_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-lehmannbrauns-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die dort verwendete Basaltlava, die als äußerst witterungsbeständig gilt, lässt vermuten, dass sich hier die ältesten Ruhebänke erhalten haben. Aufgrund der fehlenden Dokumentation lässt sich dies jedoch nicht nachweisen.
</p><p>In Hessen ist die Bezeichnung <i>Ruh</i> üblich, woran noch Flurnamen wie <i>An der Ruh</i>, <i>Bei der Ruh</i> oder <i>Ruhacker</i> erinnern. Der in der <a href="Hanau" title="Hanau">Hanauer</a> und <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurter</a> Gegend bis in den <a href="Rheingau" title="Rheingau">Rheingau</a> verwendete Ausdruck <i>Mahnstein</i> erinnert an sogenannte Mahne oder Manne, regionale Wörter für Rückentragen.<sup id="cite_ref-mötzing_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-mötzing-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Viele Exemplare beziehungsweise entsprechende Flur- oder Straßennamen wie <i>Am Ruhstein</i> oder <i>Ruhsteinweg</i> findet man auch in Ober- und Mittelfranken. Noch bestehende Objekte, zum Teil aus dem 16. und 17. Jahrhundert, findet man unter anderem in den oberfränkischen Gemeinden <a href="Effeltrich" title="Effeltrich">Effeltrich</a>, <a href="Hetzles" title="Hetzles">Hetzles</a>, <a href="Langensendelbach" title="Langensendelbach">Langensendelbach</a>, <a href="Mitwitz" title="Mitwitz">Mitwitz</a>, <a href="Schneckenlohe" title="Schneckenlohe">Schneckenlohe</a>,<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in den mittelfränkischen Städten <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a>, <a href="F%C3%BCrth" title="Fürth">Fürth</a>, <a href="Erlangen" title="Erlangen">Erlangen</a>, <a href="H%C3%B6chstadt_an_der_Aisch" title="Höchstadt an der Aisch">Höchstadt an der Aisch</a> oder in den Gemeinden <a href="Veitsbronn" title="Veitsbronn">Veitsbronn</a> und <a href="Schwanstetten" title="Schwanstetten">Schwanstetten</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im übrigen Bayern, in Österreich und Schlesien müssen Ruhesteine ebenfalls verbreitet gewesen sein. Für diese und zahlreiche andere Regionen liegen allerdings keine umfassenden Dokumentationen vor.<sup id="cite_ref-wild1_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-wild1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Reinhard_Wolf_(Geograph)" title="Reinhard Wolf (Geograph)">Reinhard Wolf</a>: <i>Gruhen im Landkreis Ludwigsburg.</i> In: <i>Ludwigsburger Geschichtsblätter.</i> 36/1984, S. 7–81.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Ruhb%C3%A4nke?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Ruhsteine</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://suehnekreuz.de/RB/ruhsteine.html">Ruhsteine, Ruhen, (Toten-)Rasten, Napoleonsbänke etc.</a> bei suehnekreuz.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.diesteinwerkstatt.de/presse/uebersicht/gruhe/gruhe.html"><i>Einst Ruhe auf der „Gruhe“</i></a> In: <i>Leonberger Kreiszeitung.</i> 27. Oktober 1995.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wild-annweiler.homepage.t-online.de/region/napoleon.htm"><i>Steinerne Ruhebänke in der Pfalz, Kurpfalz und im Nordelsass.</i></a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-monumentum-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-monumentum_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-monumentum_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><i><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20131214153523/http://www.monumentum.net/index.php?level=1&CatID=39&inhalt_id=34&do=showDetail&lexikon=10">Ruhsteine</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 14. Dezember 2013 im </i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a><i>)</i> im Lexikon von monumentum.net</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://suehnekreuz.de/RB/ruhsteine.html">Ruhsteine, Ruhen, (Toten-)Rasten, Napoleonsbänke etc.</a></i> bei <a rel="nofollow" class="external text" href="http://suehnekreuz.de/">suehnekreuz.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-wild1-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-wild1_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-wild1_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-wild1_3-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-wild1_3-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Rudolf Wild: <cite style="font-style:italic">Der Ursprung der Napoleonsbänke</cite>. 2008 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://suehnekreuz.de/RB/aufsaetze14.html">suehnekreuz.de</a> [abgerufen am 13. Oktober 2012]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ruhstein&rft.au=Rudolf+Wild&rft.btitle=Der+Ursprung+der+Napoleonsb%C3%A4nke&rft.date=2008&rft.genre=book" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Postamtmann Harrsch: <cite style="font-style:italic">Totenrasten</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Deutsche Gaue</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>XXXIII</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>638–640</span>, 1932, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>92</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ruhstein&rft.atitle=Totenrasten&rft.au=Postamtmann+Harrsch&rft.date=1932&rft.genre=journal&rft.issue=638-640&rft.jtitle=Deutsche+Gaue&rft.pages=92&rft.volume=XXXIII" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Franz Zettler: <cite style="font-style:italic">Das Steinkreuz</cite>. Die Flurdenkmäler des Landratsbezirks Erlangen. In: <cite style="font-style:italic">Mitteilungs-Blätter der Deutschen Steinkreuzforschung</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1/2</span>, 1942, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>24</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ruhstein&rft.atitle=Das+Steinkreuz&rft.au=Franz+Zettler&rft.date=1942&rft.genre=journal&rft.issue=1%2F2&rft.jtitle=Mitteilungs-Bl%C3%A4tter+der+Deutschen+Steinkreuzforschung&rft.pages=24" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Eduard Skudnigg: <cite style="font-style:italic">Bildstöcke und Totenleuchten in Kärnten</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Kärntner Heimatleben</cite>. 2. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>14</span>, 1972, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>41</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ruhstein&rft.atitle=Bildst%C3%B6cke+und+Totenleuchten+in+K%C3%A4rnten&rft.au=Eduard+Skudnigg&rft.date=1972&rft.edition=2.&rft.genre=journal&rft.issue=14&rft.jtitle=K%C3%A4rntner+Heimatleben&rft.pages=41" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Hermann Fischer, Wilhelm Pfleiderer: <cite style="font-style:italic"><a href="Schw%C3%A4bisches_W%C3%B6rterbuch" title="Schwäbisches Wörterbuch">Schwäbisches Wörterbuch</a></cite>. 6 Bände, 1904–1936. Laupp, Tübingen.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ruhstein&rft.au=Hermann+Fischer%2C+Wilhelm+Pfleiderer&rft.btitle=Schw%C3%A4bisches+W%C3%B6rterbuch&rft.genre=book&rft.place=T%C3%BCbingen&rft.pub=Laupp&rft.volume=6+B%C3%A4nde%2C+1904-1936" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Rudolf Wild: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wild-annweiler.homepage.t-online.de/napoleon/ruh_p01.htm"><i>Ruhbank bei Pirmasens</i></a>, besucht am 22. Februar 2010.</span>
</li>
<li id="cite_note-lehmannbrauns-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-lehmannbrauns_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Elke Lehmann-Brauns: <cite style="font-style:italic">Himmel, Hölle, Pest und Wölfe</cite>. Basaltlava-Kreuze der Eifel. J.P. Bachem Verlag, Köln 1986, ISBN 3-7616-0852-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>38</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ruhstein&rft.au=Elke+Lehmann-Brauns&rft.btitle=Himmel%2C+H%C3%B6lle%2C+Pest+und+W%C3%B6lfe&rft.date=1986&rft.genre=book&rft.isbn=3761608527&rft.pages=38&rft.place=K%C3%B6ln&rft.pub=J.P.+Bachem+Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-mötzing-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-mötzing_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Kurt Mötzing: <cite style="font-style:italic">Ruhen, Mahnsteine und Napoleonsbänke. Ein früher bedeutsames Kulturdenkmal der dörflichen Flur</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Das Werraland</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 1969, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>7–9</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://suehnekreuz.de/RB/aufsaetze07.html#Moetzing">suehnekreuz.de</a> [abgerufen am 13. Oktober 2012]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ruhstein&rft.atitle=Ruhen%2C+Mahnsteine+und+Napoleonsb%C3%A4nke.+Ein+fr%C3%BCher+bedeutsames+Kulturdenkmal+der+d%C3%B6rflichen+Flur&rft.au=Kurt+M%C3%B6tzing&rft.date=1969&rft.genre=journal&rft.issue=1&rft.jtitle=Das+Werraland&rft.pages=7-9" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.moedlitz.de/lokal/sehenswertes/ruhstein/ruhstein.htm"><i>Der Ruhstein bei Mödlitz</i></a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.moedlitz.de/lokal/sehenswertes/ruhstein/ruhstein.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.moedlitz.de/lokal/sehenswertes/ruhstein/ruhstein.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.moedlitz.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.moedlitz.de/lokal/sehenswertes/ruhstein/ruhstein.htm">Suche in Webarchiven</a>)</small> (abgerufen am 13. Oktober 2012)</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.museum-schwanstetten.de/?q=Ruhestein"><i>Ruhestein in der Gemarkung Schwand (Schwanstetten)</i></a> (abgerufen am 13. Oktober 2012).</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2022-06-26" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Ruhstein&oldid=224013960">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>